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Das Quartier Letteplatz ist ein heterogenes Wohngebiet mit gründerzeitlicher Bebauung und Bauten der 50er und 60er Jahre in Berlin-Reinickendorf. Im "Gebietsmonitoring Soziale Stadt" 2007 wurde es bezüglich der dort erhobenen Daten insbesondere aufgrund seiner Veränderungsdynamik als besonders auffällig gekennzeichnet. Es zählt aufgrund seiner sozioökonomischen Datenlage (Status: Transfereinkommensbezieherinnen und -bezieher, Arbeitslosenanteil, Schuldnerquote) jedoch zu den Präventionsgebieten: alle dort verwendeten Indikatorenwerte liegen bis auf die recht hohe Schuldnerquote (23 %) lediglich leicht negativ über dem Berliner Durchschnitt. Ca. 18 % der rund 10.400 Bewohnerinnen und Bewohner haben einen ausländischen Pass; 29 % bekommen Transferleistungen und ca. 9 % aller Bewohnerinnen und Bewohner - das entspricht in etwa einer Arbeitslosenquote von rund 18 % - sind arbeitslos. Im Rahmen der schulbezogenen Untersuchung einzelner Bildungsindikatoren gehört das Quartier zu den auffälligen Untersuchungsräumen. Die Vernetzung und Kooperation der sozialen Träger, Schulen und kommunalen Einrichtungen ist derzeit unterdurchschnittlich ausgeprägt. Durch Qualifizierung der Angebote und Vernetzung der Institutionen soll eine größere Breitenwirkung für Bildung und Daseinsvorsorge erreicht werden. Aufgrund der zunehmenden Veränderung der sozialen Situation (57 % der Kinder unter 15 Jahre leben von Transfereinkommen) wird das Quartier in das Programm "Soziale Stadt" als Präventionsgebiet aufgenommen.
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